Die 3 größten Mythen und Fehler beim Putzen

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Beim Putzen kann man einiges falsch machen und dadurch Gesundheit und die zu reinigenden Flächen gefährden. Außerdem kann das Reinigungsergebnis durch Fehler negativ beeinflusst werden.

Ich verrate in diesem 1. Blog von mir die 3 für mich gravierendsten Putzfehler, die garantiert jeder schon einmal gemacht hat.

Ich freue mich auf euer Feedback und natürlich auch eure Fragen!

*Dieser Blogeintrag enthält unbezahlte Werbung.

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

✘ Reinigungsutensilien werden nicht gereinigt

Hand aufs Herz: Welche Reinigungsutensilien reinigt oder wascht ihr wirklich nach jedem Putzen?

Wie sieht es zum Beispiel mit dem Wischmopp aus, mit dem ihr eben den fettigen Küchenboden sauber gewischt habt? Denkt ihr vielleicht auch manchmal, dass einmal mit klarem Wasser auswaschen reicht?

Falsch gedacht!

Gerade in Wischmöppen und Tüchern sammeln und vermehren sich die Bakterien, wenn diese nicht durch eine Wäsche bei mindestens 60 Grad abgetötet werden. Das dies nicht passieren soll und darf ist wahrscheinlich jedem klar.

Außerdem sind Tücher und Wischmöppe durch einmal mit klar Wasser durchwaschen auch nicht sauber und der Schmutz wird beim nächsten Benutzen weitergetragen.

Deswegen immer ab in die Waschmaschine damit!

Saskia’s Profi-TippDie Wischmöppe und Tücher sollten nie bei 90 Grad gewaschen werden – Einlaufgefahr! Bitte auch die Angaben auf den Schildern der Möppe und Tücher beachten!

Auch Reinigungsgeräte wie der Wischmopp-Halter sollten häufiger mit einem Tuch und einem Allzweckreiniger sauber gemacht werden, denn auch daran sammelt sich natürlich der Schmutz, der über den Boden aufgenommen wird.

Es gibt noch weitere Dinge wie Besen, Toilettenbürste, Eimer usw., die regelmäßig gereinigt werden sollten.

Also beim nächsten großen Putztag einfach mal ein wenig drauf achten, wie sauber die eigentlichen Utensilien sind.

✘ Die korrekte Dosierung der Reinigungsmittel

„Viel hilft viel“ – Dieser Satz hat bestimmt so manche Großmutter und Mutter heute wie damals von sich gegeben. Klingt eigentlich auch ganz logisch: Viel Fett auf dem Küchenboden, umso mehr Reiniger zum Wischen des Bodens.

Auch dies ist ein Trugschluss.

 Professionelle Reinigungsmittel, aber auch alt bekannte Einzelhandelsprodukte haben auf den Flasche genaue Angaben zur Dosierung des Mittels stehen. Nur mit dieser vorgegebenen Dosierung kann eine einwandfreie Reinigung ohne Probleme durchgeführt werden.

Sowohl zu viel von diesem Produkt als auch zu wenig können Folgen für die Reinigung haben:

  • Bei einer Überdosierung kann es zu Schäden beim Material kommen
  • Bei einer Unter- & Überdosierung kann es zu einem schlechten Reinigungsergebnis kommen (Unterdosierung: Der Schmutz lässt sich nicht lösen, Überdosierung: Der Boden oder die Oberfläche fängt an zu schmieren und sieht schlimmer aus, als vorher)
  • Bei einer Überdosierung werden die Kosten des Materials entsprechend gesteigert

Saskia’s Profi-TippFür die professionellen Reinigungsmittel kann man als Zubehör immer eine sogenannte Dosierkugel dazukaufen, welche die genaue ml.-Anzahl angibt. So kann eine Über- und auch Unterdosierung ausgeschlossen werden. Und das Gute: Sie ist immer wieder verwendbar! (Hier mal ein Beispiel: Dosierkugel )

✘ Mit warmen / heißem Wasser putzen

Auch das ist bzw. war immer ein klassicher Großmutter-Spruch. 

Aber auch hier gibt es gute Gründe, nicht mit warmen / heißem Wasser zu putzen!

Bei den heutigen Reinigungsmitteln und deren chemischen Zusammensetzungen würde die Wirkungsweisen der Reiniger bei zu warmen Wasser außer Kraft gesetzt werden. Folge: Das Reinigungsergebnis ist schlechter. Die meisten Reiniger sind heute sog. Kaltwasserreiniger. Ein gutes Beispiel ist der Allzweckreiniger. In so gut wie allen Allzweckreiniger befindet sich ein Anteil an Alkohol (dies bewirkt z.B. eine streifenfreie Glasoberfläche). Und wie man das zum Beispiel beim Kochen mit Rotwein kennt. Sobald der Alkohol erhitzt wird verdampft bzw. verfliegt der Alkoholanteil. Genauso ist es beim Alkoholanteil des Allzweckreinigers, wenn dieser mit zu warmen Wasser in Verbindung kommt. Und das Resultat wäre genauso unschön: streifige und schmierige Böden und Oberflächen.

Ein ganz wichtiger Aspekt, warum man auf jedenfall kaltes / handwarmes Wasser nehmen sollte: Die eigene Gesundheit.

Die chemischen Stoffe, die durch das zu warme Wasser verdampfen gelangen direkt in unsere Atemwege. Dies macht sich natürlich nicht sofort bemerkbar, aber auf Dauer kann dies zu Gesundheitsschädigungen führen.  

Saskia’s Profi-TippWie kalt das Wisch- bzw. Putzwasser sein muss, verrät einem eigentlich immer das Flaschenetikett. Also einfach mal in Ruhe die Rückseite der Flasche studieren. 🙂  Ach eine wichtige Ausnahme habe ich ganz vergessen: Das Spülwasser sollte immer warm sein! Der Fett des Geschirrs löst sich bei warmen Wasser vieeeeeeeel besser. Aber dies ist auch wirklich die Ausnahme im Reinigungsbereich!

Diese drei Mythen sind natürlich nicht die einzigen, die es im Bereich der Reinigung gibt. Aber für mich sind es mit die drei wichtigsten!

Dies war nun mein 1. Blog. Ich hoffe, er hat euch gefallen!

Ich freue mich natürlich über jedes Feedback!

Bis bald!

Eure Saskia ♥

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